Montag, 5. Mai 2008

travel and work


Hallo Kokotten!

Fast Halbzeit hier. Seit nun schon beinahe 10 Wochen hängen wir hier in Ungarn und werden unserer irdischen Freuden nicht satt. Einmal mehr wurde uns der Genuss von Rebensaft en gros nähergebracht. Da kommt man echt nicht drum rum hier. Aber auch desaströse Musik und wie aus dem Boden gestampfte Touriorte bleiben einem leider nicht erspart. ... und manchmal wird man eben auch vom Bären verspeist ...
Campusfestival - klingt ja eigentlich ganz angenehm. Flyer sah auch gut aus. Aber Pustekuchen - fünf nicht mehr ganz so junge Kerle quälten unsere Trommelfelle mit softem Schlagerpoprock. Die hiesigen Studenten , die scheinbar alle die seichten Texte kannten, waren total aus dem Häuschen. Kulturschock.
Auch die so hoch angepriesene "Floralia"-Messe in Budapest war nicht so der Hammer, vielleicht auch, weil unser Tino wiedermal eine Woche im geliebten Deutschland verbrachte. Zwei Dinge waren jedoch vorzüglich. Das belgische Freibier und die ganzen alten Leute da. Sprenger, das wär was für dich gewesen.
Was wohl für kaum jemanden etwas gewesen wäre ist ein Ort dessen Namen auszusprechen ich nichtmal nach 2 Tagen in der Lage war. Hàjduszoboszlò - so stell ich mir die Hölle vor - ist irgendwie das Urlaubsziel Nr. 1 bei neureichen Rumänen, Polen und Ukrainern. Einziger Grund scheint das Freibad von und zu Hajduszoblablabla zu sein, sonst nur Tourifallen. Hunderte halbnackte Menschen jeglichen Alters und Geschlechts quetschten sich in die zwei einzigen beheizten Becken. Ergebnis: Flucht nach Debrecen.
So jetzt wird gegrillt. Mops' Eltern sind grad zu Besuch. Mit im Gepäck: 1 Hund, 30 Roster, Speckfettbemmen und 40 deutsche Flaschenbier. Na dann Prost!

Ungarn aus der Vogelschau

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

=DD Hahaaaa! Die Schnauzer! Und die Pornobrille! Wie geil... =D Nuff respect!


Ciao
Der Christian!



(btw: "galore" wird klein geschrieben. ;) )